Merida-Regisseurin Brenda Chapman arbeitet für DreamWorks und Lucasfilm

Im Interview mit AM verriet Brenda Chapman (The Prince of Egypt, Brave), dass sie zur Zeit an der Adaption eines Kinderbuchs arbeite, die sie bei DreamWorks verwirklichen möchte. Noch sei sie mitten im Schreibprozess und erhält dafür Hilfe von Irene Mecchi, eine Freundschaft, die noch auf die Arbeiten an The Lion King zurückgeht. Leider kann Chapman aber noch nicht sagen, um welches Kinderbuch es sich handelt. Nur so viel sei verraten: Das Projekt unterscheide sich stark von Brave (Merida – Legende der Highlands), habe aber ebenfalls wieder eine starke, weibliche Protagonistin. Es sei lustig, magisch und mit Herz.

Ausserdem arbeitete sie während den letzten sechs Monaten als Beraterin für Lucasfilm. Kathleen Kennedy hätte bei ihr angefragt -nachdem Disney Lucasfilm übernahm – ob sie bei einigen Drehbuchproblemen aushelfen könne. Das Projekt konnte sie nicht nennen, aber Gary Rydstrom wird bei dem Film die Regie übernehmen und es soll sich um einen Animationsfilm handeln. Rydstrom und Chapman kennen sich aus alten Pixarzeiten, auf sein Konto gingen der Kurzfilm Lifted und sollte ursprünglich die Regie bei Newt übernehmen, bevor das Projekt aus Eis gelegt wurde. (via)

Brenda Chapman wurde bei Pixar noch während den Arbeiten an Merida entlassen. Offiziell heisst es wegen “kreativen Differenzen”. Chapman wird wohl nie ganz damit abschliessen können, schliesslich hat sie immer betont, dass Brave eine Herzensangelegenheit sei, weil die Geschichte auf ihren Erfahrungen als Mutter und ganz besonders auf der Beziehung zu ihrer Tochter basiere. Insgesamt kann Chapman aber festhalten, dass Pixar ihren Film nicht ruiniert habe, im Grossen und Ganzen sei es noch immer ihr Film. Dennoch schmerzen jene Änderungen, die Pixar entgegen Chapmans Ideen gemacht hat. Auf die Frage, ob sie je wieder zu Pixar zurückkehren würde meint sie: “Diese Tür ist zu! Die Atmosphäre und der Führungsstil passen nicht so gut zu mir.”

 

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